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Hyperakusis

Die Wissenschaftler berichten, dass Patienten, die an chronischem Tinnitus leiden, häufig über ein sogenanntes Hyperakusis-Begleitsymptom klagen.

 

Dieses Begleitsymptom wird parallel zu dem chronischen Tinnitus epidemiologisch
zwischen 9 % und 45 % angegeben.

 

Als Hyperakusis bezeichnet man die übermäßige Reaktion des Organismus auf normale Alltagsgeräusche. Neurophysiologisch gesehen ist die Geräuschüberempfindlichkeit (Hyperakusis) (nach G. Hesse) eine Vernetzung von fehlender Hemmung und emotional affektiven Reaktionen, die sich nicht nur auf Störgeräusche beschränkt, sondern praktisch das gesamte akustische Erleben betrifft.

 
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Wir sprechen von Hyperakusis, wenn

  eine Überempfindlichkeit auf alle, auch relativ leise Geräusche (60 bis 80 dB HL), besteht, unabhängig von der konkreten Tonqualität.

 

  gleichzeitig lautere Geräusche über 85 dB (A) eine vegetative Symptomatik wie Herzjagen, Schweißausbrüche, Angst oder Unruhe hervorrufen.

 

  ein eventuell bestehender Tinnitus in seiner Empfindung möglicherweise für mehrere Stunden oder gar Tage verstärkt wird.

 

Neben Hyperakusis existieren auch andere Formen der Geräuschüberempfindlichkeit. Man bezeichnet sie als Recruitment, Misophonie und Phonophobie.

 
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Recruitment ist eine Geräuschüberempfindlichkeit als Ausdruck einer Schädigung der äußeren Haarzellen bzw. als Empfindlichkeit in den Frequenzen des Hörverlustes. Beispiel: Man versucht, dem an Innenohrschwerhörigkeit leidenden Patienten eine Information mit lauter Stimme zu vermitteln. Es folgt prompt eine Antwort von Seiten des Betroffenen: „Sprich nicht so laut! Du kannst mit normaler Stimme sprechen.“

 

Der Begriff Misophonie wird erst seit 2001/2002 eingesetzt. Bei der Misophonie geht es um Geräusche, die der Betroffene als unangenehm empfindet. Es kann sogar aggressive Reaktionen demjenigen gegenüber auslösen, von dem dieses Geräusch ausgelöst wurde.

 

Phonophobie bezeichnet man als Geräuschüberempfindlichkeit auf Reize einer bestimmten Kategorie, mit der gleichzeitig Angstsituationen/-zustände und psychische Irritationen als Begleitsymptome auftreten.

 
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